Foto: Manfred SaukeIn einem Zeitalter der umfassenden Vernetzung und der ständigen Verfügbarkeit von Kommunikationsmitteln ist die Tatsache, dass in vielen ländlichen Gegenden noch immer keine Breitbandanbindung verfügbar ist, geradezu befremdlich.
Tatsächlich sind bisher nur ca. 70 Prozent der Haushalte mit DSL einer Qualität angeschlossen, welche Übertragungsraten von mindestens zwei Megabit pro Sekunde (Mbit/s) erlaubt [1].
Um diesen Missstand zu beheben, beschloss die Landesregierung im Jahr 2008 die Breitbandinitiative "Thüringen online", welche noch bis zum Jahr 2011 laufen wird. Ziel ist die Erhebung und Zusammenführung von Angebot und Nachfrage, um allen Dörfern und Gemeinden mit weniger als 10.000 Einwohnern eine DSL-Verbindung zur Verfügung zu stellen.
So viel zur Theorie. Im Erfurter Stadtrat wurde ein Antrag der Fraktion DIE LINKE eingebracht, die Thüringer Breitbandinitiative auch auf eingemeindete Dörfer auszuweiten. Wie bei den meisten vorher in der Sitzung behandelten Themen stellte die CDU einen Änderungsantrag. Der "Technikexperte" der CDU, Herr Schwäblein, trat nun ans Pult, um sich zu dem Thema zu äußern.
Diese Rede strotzte geradezu vor Leidenschaft, dennoch schien sich Herr Schwäblein kaum mit der Thematik beschäftigt zu haben. Er wiederholte die Versprechen der Mobilfunkindustrie, dass ein UMTS-USB-Stick die Lösung für alles ist. Und weil UMTS ja irgend etwas mit Funk zu tun hat, muss natürlich auch Richtfunk her!
Wer schon einmal mit UMTS im Internet war, wird schnell bemerken, dass (z.b. auf Bahnhöfen) die Geschwindigkeit und Stabilität mit der Anzahl der Nutzer sehr schnell abnimmt. In Häusern mit entsprechender Wanddicke ist man sogar genötigt, mit dem Notebook ans Fenster zu gehen, um eine Geschwindigkeit über der von ISDN zu erreichen.
Wie Gewerbetreibende so ihren Kunden über das Internet ein Angebot präsentieren sollen, blieb jedoch Herrn Schwäbleins Geheimnis.
Besonders beeindruckend hierbei ist, dass Herr Schwäblein mit seinen wenig fundierten Argumenten anscheinend auch die anderen Stadtratsmitglieder überzeugte, was wiederum hervorragend zeigt, wie wenig technikaffin unsere Abgeordneten doch sind.
Den Interessenkonflikt welchen seine Forderung, die Installation der UMTS-Technik auf die Stadtwerke zu übertragen, hervorruft, zeigt eindeutig Züge seiner Aufsichtsratsarbeit für die Stadtwerke. Problematisch ist hierbei auch, dass dies Neuland für dieses Institution wäre.
Dabei gibt es mittlerweile Technologien, welche es kostengünstig ermöglichen, Glasfaserleitungen durch bereits bestehende Abwasserrohre zu verlegen oder gar durch die Erde zu schießen [2]. Bei diesem Thema muss man sich unweigerlich fragen, warum bei den ständig durchgeführten Straßenbauarbeiten keine Leerrohre im Boden verlegt werden, durch welche dann z.B. die Leitungen geschoben werden könnten.
Die PIRATEN Erfurt fordern deshalb: Schluss mit Scheinkompetenz, gefährlichem Halbwissen und Lobbyismus. Wenn man keine Ahnung vom Thema hat, sollte man sich Hilfe holen.
Aufgrund der anhaltenden Probleme der BundesIT hat sich die AG Technik in Absprache mit dem Landesvorstand entschlossen, auch die Hauptmailingliste der PIRATEN Thüringen auf die eigene, bestehende Hardware um zuziehen. Wir hoffen damit die Diskussion und den Austausch unter uns Piraten besser und zeitnahe zu Ermöglichen. Die bisherigen Unterbrechungen wollen wir nicht mehr akzeptieren.
Gerade die laufende Diskussion über das Landesparteiprogramm wurde abrupt durch den Ausfall der Bundesmailingliste gestört.
Ihr könnt euch ab jetzt auf dieser neuen Mailingliste (Link) registrieren.
Die alte Mailingliste so eingestellt, dass keine neuen Mails mehr durchgehen, die Absender erhalten einen Hinweis auf die neue Mailingliste, so dass auch die Nachzügler mitbekommen werden, dass die neue ML läuft. Die
alte Mailingliste wird noch eine unbestimmte Zeit laufen und denAuto-Responder verschicken. Wir wollen schließlich keine Abonnenten verlieren.
Es muss sich also jeder neu auf der Liste anmelden!
Seit Montag ist das Formular für die Verfassungsklage gegen den elektronischen Entgeltnachweis (ELENA) online. Ähnlich den Beschwerden gegen die Vorratsdatenspeicherung, gibt es die Möglichkeit, sich als Beschwerdeführer anzuschließen. Voraussetzung ist allerdings, dass man abhängig Beschäftigter ist, also Arbeitnehmer oder Beamter. Letzter Versendetermin (des Briefs) ist der 25. März 2010.
Initiiert wurde die Beschwerde durch den Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung. Sie wird unter anderem von dem Team geführt, das bereits erfolgreich vor dem Bundesverfassungsgericht gegen die Vorratsdatenspeicherung geklagt hatte. Angesichts des positiven Urteils vom 2. März stehen die Chancen auf einen erneuten Erfolg gut.
Mittlerweile haben sich 25.000 Teilnehmer registriert. Macht mit! https://petition.foebud.org/ELENA
Der erste Landesparteitag der PIRATEN Thüringen wird am 05. Juni 2010 in Erfurt stattfinden.
Die Thüringer PIRATEN tagen im Waldhaus, Rhodaer Chaussee 12, 99094 Erfurt, wo bereits die Gründung des Landesverbandes vollzogen wurde.
Der Parteitag beginnt um 9.30 Uhr. Die Akkreditierung findet ab 09.00 statt.
Vorläufige Tagesordnung:
Weitere Details zur Tagesordnung, sowie die genaue Zeitplanung werden vor dem Landesparteitag veröffentlicht.
Bildquelle WikipediaDie Reaktionen auf diese provokative Frage dürfte bei den meisten Erfurter Bürgern nicht nur Verwunderung sondern auch ein entschiedenes "Nein" zu Tage fördern.
Kein Wunder, denn durch Gentechnik veränderte Pflanzen, die zum Beispiel vom umstrittenen Unternehmen Monsanto hergestellt werden, kommen immer wieder wegen ihrer gesundheitsschädigenden Wirkung in die Schlagzeilen. Doch nicht nur die Pflanzen sind umstritten, sondern auch die Art und Weise wie diese Unternehmen ihre Monopolstellungen sichern und damit ihren Profit maximieren.
Ich habe gerade eben Bahnen im Bowlingcenter Alach ab 18 Uhr reservieren lassen.
Meldet euch bitte weiterhin an - noch können weitere Bahnen reserviert werden. Nicht das dann das Gedränge zu groß wird.
Parken ist vor der Halle möglich.
Fragt mich aber bitte nicht nach öffentlichen Verkehrsmitteln. ;-)
Es ist dort auch möglich zu speisen.
Gruß
Alex
Ahoi Piraten!
Es sei angekündigt. Der Winter endet bald! Und mit der wieder erstarkenden Sonne und der Wärme kehrt auch wieder mehr Aktivität in die eingestaubten Piratenknochen. Das nehmen wir zum Anlass und fordern jeden Piraten zum ersten Piraten-Frühlings-Bowling-Turnier heraus! Am 20. März in Erfurt wird es soweit sein. Jedem Piraten, Freibeuter und Gast sei es gestattet an diesem Turnier teilzunehmen und sich mit den anderen Mitstreitern zu messen.
Dem Gewinner winkt Ehre und eine Buddl bester Piratenrum.
So bekundet euer Interesse in dem Ihr auf diese Botschaft antwortet (Kommentar), damit die Organisation des Wettkampfes anlaufen kann!
Klarmachen zum Bowlen !!!
Am letzten Freitag füllten Piraten das Unterdeck des Mac Kinelly bis zum bersten. Bei diesem Gedränge und wohl auch auf Grund des vielen ausgeschenkten Rums blieb die eine oder andere Münze auf dem Boden liegen. Niemand bemerkte wie der Schatzmeister des Kreisverbandes heimlich zwischen den Bänken und Tischen kroch um den herrenlosen Münzen ein neues Zuhause zu geben.
Nach Auszählung und Aussortierung der Fusseln beträgt der neue Stand der Erfurter Schatzkiste genau 11 Silber- und 59 Kupfermünzen.
Jeden zweiten und vierten Freitag im Monat veranstalten die PIRATEN Erfurt ihren Stammtisch im Mac Kinelly. Am vergangenen Freitag war es wieder einmal soweit und diesmal platzte der Stammtisch wirklich aus allen Nähten. Grund war wohl auch das Auftakttreffen der AG Kommunalpolitik und des Landeskompetenzteams Bildung.
Neben schon bekannten Freibeutern waren dieses mal auch wieder einige neue Gesichter dabei, welche mit Rum und Geprächen an Bord begrüßt wurden.
Die PIRATEN Erfurt freuen sich über die positive Resonanz und möchten betonen, dass Gäste und Interessierte immer willkommen sind.
Bei rauem Seegang, mit Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt und strömendem Regen, veranstalteten die Thüringer PIRATEN gestern vor der Staatskanzlei in Erfurt eine Mahnwache gegen die geplante Änderung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages.
Am heutigen Mittwoch trifft sich die Rundfunkkommission der Bundesländer zur Diskussion des nächsten und vorerst endgültigen Entwurfs des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages. Diese Neufassung verpflichtet unter anderem Anbieter im Internet dazu, ihre Inhalte mit einer Altersklassifikation zu versehen. Ist das Angebot nur für Jugendliche ab 16 Jahren geeignet, so muss sich ihre "Ausstrahlung" auf "Sendezeiten" zwischen 22:00 und 6:00 Uhr beschränken.