ChristianB's blog


Norwegen und unsere Medien

Am 22.07.2011 kam der Terror nach Europa zurück. [1] Eine Bombe explodierte im Regierungsviertel von Oslo und auf der Insel Utøya werden 76 Menschen regelrecht hingerichtet.

Entgegen der vorherrschenden Meinung waren das aber keine Islamisten, sondern ein Norweger, ein rechtskonservativer Norweger. Ein Norweger, der die liberale Einstellung seines Landes hasste. Ein Norweger, der sich vom Islam bedroht fühlte. Nein, ich werde seinen Namen nicht nennen. Ich werde keine weiteren Informationen zu ihn schreiben und ich werde auch nicht auf sein Pamphlet verlinken. Darum geht es mir ja hier.

Er hat sein Ziel erreicht. Nein, ich rede nicht von dem Attentat, den Anschlag oder wie auch immer man das nennen mag. Ich rede davon, dass seine Ziele, seine Ideologie, seine Werte über die ganze Welt verbreitet wurden. Jeder kennt seinen Namen, alle wissen, was ihn antreibt und jeder kann sein Machwerk lesen, aber nicht einer, nicht ein Mensch außerhalb von Norwegen kennt wahrscheinlich die Namen der Opfer. Niemand weiß, wer sie sind. Sie sind nur ein paar gesichtslose Gestalten.


Beschluss im Umlaufverfahren vom 05.07.2011

"Der Vorstand beschließt, dass der KV Erfurt seine Mitglieder zum weiteren Vorgehen in der Sache OB-Wahl durch Fragen, die vorher im Tagespad Erfurt ausgearbeitet wurden, online mit dem Tool LimeSurvey durch den LV Thüringen befragt. Dabei werden die Mail-Adressen der KV Mitglieder in dieses Tool integriert. Mit der Durchführung werden sowohl Christian Beuster, als auch Hendrik Stiefel beauftragt."

Abstimmungsergebnis: 3/0/0 (Zustimmung/Ablehnung/Enthaltung)


Meine Ziele im Jahr 2011/2012

Durch den Rücktritt meines Kreisvorsitzenden, stehe ich als nächster Vorsitzender in der Rangfolge.

Was will ich alles im Kreis erreichen? (die Reihenfolge hat keine Aussage über die Wichtigkeit):

  • Ich will mehr RL-Treffen abhalten. Angefangen beim Plenum, über verschiedene Arbeitsstammtische, bis hin zum Filmeabend mit Piraten, werden dies neue Gelegenheiten sein, den Zusammenhalt innerhalb des Kreises zu stärken. Dadurch kann man konstruktiv arbeiten, ja vielleicht sogar den Einen oder Anderen aus der Passivität locken.
  • Natürlich will ich mehr Mitglieder haben. Es steht ganz außer Frage, dass wir mehr Mitglieder im Kreis, Land und Bund brauchen, vor allem aktive Mitglieder. Ich weiß allerdings noch nicht, wie ich das erreichen kann, aber wir werden mit einer ständigen Medienpräsenz, offenen Stammtischen in der Stadt, Infoständen und der Oberbürgermeisterwahl das Kind schon schaukeln.
  • Was mich auch schon zu meinem nächsten Thema bringt. Ich will unbedingt, dass wir Piraten an der Wahl zum Oberbürgermeister teilnehmen. In welcher Form auch immer. Zur Not, wenn alle Stricke reißen, muss ich mich halt erbarmen und die Kandidatur anstreben. Aber zuerst sollten wir mal schauen, welche Personen wir innerhalb des Kreisverbandes haben, mit denen wir eine OB-Wahl gestalten würden. Sollte Keiner Interesse haben oder wir Keinen finden, dann können wir von mir aus auch das Casting anstreben, welches ich dann natürlich voll und ganz unterstützen werde.
  • Die Hochschulgruppe in Erfurt ist ein leidiges Thema. Deshalb will ich, dass wir es zumindest schaffen, einige Strukturen innerhalb der Gruppe aufzubauen, um uns an Uni und FH einigermaßen etablieren zu können. Dabei ist Micha schon auf dem richtigen Kurs.
  • Wir werden gar nicht drum herum kommen, eine Kooperation mit anderen Vereinen und auch Parteien (ja auch den Grünen) einzugehen, wenn die ein Thema haben, das uns tangiert. Deswegen war ich ja auch so froh, dass Frank bei der Orga der AntiAtom-Demo mitgewirkt hat. Es ist ein richtiger Weg in die richtige Richtung.
  • Auch wenn es abgedroschen klingt und einige wahrscheinlich stöhnen werden, aber wir müssen unsere Presse weiter professionalisieren. Wir müssen auch mehr agieren statt zu reagieren. Aktuell reagieren wir nur auf bestimmte Themen innerhalb von Erfurt. Das müssen wir verbessern und ausbauen. Dazu werde ich ein Presseteam auf Kreisebene schaffen, welches sein Hauptaugenmerk auf die Veröffentlichung von PMs setzen soll.
  • Eine Herzensangelegenheit ist für mich der Ausbau unseres Positionspapieres zum Jugendparlament. Und weil vor allem einige unsere jüngeren Mitglieder demnächst mit ihren Abi fertig werden bzw. sie z.T. schon fertig sind, wird das sicherlich bis zur nächsten Mitgliederversammlung stehen.
  • Zu guter letzt müssen wir uns dringend mit dem Land bzw. den Vorständen dort aussöhnen. So, wie es jetzt läuft, kann keine konstruktive Arbeit entstehen. Ich sehe den Rücktritt von André als Möglichkeit an, Gräben wieder zuzuschütten und auch mal Gras drüber wachsen zu lassen.

Mir fallen bestimmt noch viele andere Dinge ein, die wir machen müssten, aber das sind erst einmal die Wichtigsten, die ich anstreben will. Und ja, ihr könnt mich gerne beim nächsten KPT darauf festnageln. Im Gegensatz zu anderen Politikern, will ich meine Versprechen halten.